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Fairer Kaffee in die Kirchen
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Fairer Kaffee im Seniorenzentrum Martha-Maria

Diakoniewerk beteiligt sich an Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen"

Stuttgart, 9. Juli 2007. Im frisch eingeweihten Eugen-Krempel-Haus des Diakoniewerks Martha-Maria in Stuttgart setzt die Geschäftsführung des Seniorenzentrums ein klares Zeichen für mehr Gerechtigkeit: In den neuen Wohngruppen wird Kaffee aus fairem Handel an die Bewohnerinnen und Bewohner ausgeschenkt. "Das sind jährlich rund 145.000 Tassen Kaffee, durch deren Genuss Kleinbauern in Afrika und Lateinamerika profitieren", so Margarita Sigle, bei "Brot für die Welt" verantwortlich für die Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen".

"In unserem Leitbild stellen wir uns bewusst der Verantwortung für eine gerechtere Welt. Die Kleinbauern, die Kaffee anbauen, müssen von ihrer Arbeit leben und ihre Familien ernähren können. Deshalb haben wir entschieden, uns am Fairen Handel zu beteiligen und leisten uns für unsere neuen Wohngruppen fair gehandelten Kaffee", begründet Manfred Pfefferle, Leiter des Seniorenzentrums Martha-Maria, die Entscheidung. Und Sigle ergänzt: "Wir hoffen, dass noch viele kirchliche und diakonische Einrichtungen dem Beispiel folgen und sich der Aktion anschließen."

2006 hat die Kaffeebranche 4,25 Milliarden Euro umgesetzt. Doch zu wenig davon kommt bei den Kleinproduzenten im Süden an. "Brot für die Welt" will deren Lebenssituation verbessern und engagiert sich für die Schaffung gerechter Rahmen- und Handelsbedingungen.

Das Hilde und Eugen Krempel-Haus ist Teil des Seniorenzentrums Martha-Maria Stuttgart. Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche, die zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gehört.

Für Rückfragen:
Margarita Sigle, "Brot für die Welt", Telefon: 0711 2159-149
Anja Wieland, Ute Dilg, Pressestelle "Brot für die Welt", Telefon: 0711 2159-451

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