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Fairer Kaffee in die Kirchen
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"EKK MehrWert"

Umstellung auf fair gehandelten Kaffee

Klaus Tschentscher von der EKK und Diane Westkamp von der GEPA bei der Einführung von fair gehandeltem Kaffee bei der EKK im Juni 2009.

Klaus Tschentscher von der EKK und Diane Westkamp von der GEPA bei der Einführung von fair gehandeltem Kaffee bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft im Juni 2009.

Auf der letzten Generalsvollversammlung der Evangelischen Kreditgenossenschaft (EKK) in Kassel wurde die Umstellung auf fair gehandelten Kaffee in allen Filialen der EKK beschlossen. Der Faire Handel ist damit ein wichtiger Teil des Projektes "EKK MehrWert", das im Frühjahr 2009 von der EKK ins Leben gerufen wurde.

Bei der EKK wird pro Jahr etwa eine Tonne Kaffee verbraucht. Entschieden hat man sich für den Café Mudial, einen Biokaffee der GEPA The Fair Trade Company. Darüber hinaus werden ab sofort für alle Mitarbeitende und Besucher der EKK fair gehandelter Tee und süße Snacks angeboten. Klaus Tschentscher, Unternehmensentwickler und Projektleiter von "EKK MehrWert" betont, dass der Faire Handel ein wichtiger Teil des umfassenden Projektes ist. Zu "EKK MehrWert" gehören auch der Einsatz Erneuerbarer Energien und die Empfehlung ethisch vertretbarer Geldanlagen. Auf die Frage, ob es bei den Mitarbeitenden vorbehalte gegen den fair gehandelten Kaffee gab, antwortete Tschentscher: "Bei uns hat niemand behauptet, der schmeckt nicht. Im Gegenteil, viele finden ihn besser als herkömmlichen Kaffee, weil die GEPA auf ein schonendes Röstverfahren achtet." Zwar müsse nun für den Kaffee etwa 2000 bis 3000 Euro mehr im Jahr ausgegeben werden, aber, so Tschentscher: "Das ist es uns wert."

Die Evangelische Kreditgenossenschaft ist eine Genossenschaftsbank, ihre Mitglieder stammen aus Kirche und Diakonie. Sie besteht seit 1969 und wurde von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck als bundesweites Unternehmen gegründet. Die EKK hat 300 Mitarbeitende in zwölf Filialen, ihre Kunden sind vorwiegend Institutionen aus dem kirchlichen und diakonischen Bereich, aber es können auch Einzelpersonen sein. Die EKK fühlt sich als Kirchenbank in besonderer Weise den christlichen Werten: Glaubwürdigkeit, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Achtung vor dem Anderen verpflichtet.

Für Rückfragen:
Margarita Sigle, Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen", Telefon: 0711 2159-149


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